Die Zukunft der Energieerzeugung

Welche Technologien sehen uns zukünftig für die Energieerzeugung zur Verfügung?

Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen und hierfür ist in unserer Gesellschaft
ein Umdenken erforderlich. Dieses sogenannte „Umdenken“ wird jedoch in der täglichen
Diskussion und in allen Medienlandschaften konterkariert.

Dabei ist folgendes zu beobachten:

Wenn es um diesen zukünftigen Energiemix geht, versuchen alle Beteiligten wie Politiker,
Erzeuger, Investoren, Verbraucher von ihrer eigentlichen Verantwortung abzulenken.

Energieeffizienz fängt bei jedem Einzelnen an und jeder muss bereit sein etwas zu investieren. Das heißt jeder muss die Bereitschaft für seinen Eigenbeitrag erkennen und muss
dann verantwortlich handeln wollen.

Hierzu ist es notwendig, dass von den Verantwortlichen, insbesondere der Politik, klar
gemacht wird, dass die neu eingeleitete Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist.
Diese kann auch nicht durch entsprechende Subventionen herbeigezaubert werden. Denn
letztlich werden diese Subventionen vom Verbraucher bezahlt, wobei sich andere durch
diese einen Marktvorteil erhoffen, aber den Wettbewerb im Markt aus den Augen verloren
haben. Da es Subventionen gibt, braucht es keiner wirtschaftlichen Erzeugung im globalen
Markt, wie dieses am Beispiel der Solarthermie und Photovoltaik verdeutlicht wurde. Daher
erscheint folgend beschrieben Äußerungen überdenkenswert und jeder Endverbraucher
sollte sich hierüber Gedanken machen

…die Politik muss Erneuerbare Energien im vollen Umfang fördern und hierfür die
gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Aus- und Umbau der Stromnetze und -
speicher schaffen. Hierbei ist es auch wichtig, dass der Staat für eine Investitionssicherheit
sorgt, damit die Investoren und Betrieber keine Risiken tragen müssen. Weiterhin wird
beschrieben, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht zu behindert werden sollte
und daher am Atomausstieg festgehalten werden sollte. Gleichzeitig sollte aber auf den
Neubau von Kohlekraftwerken verzichtet werden und wird ird. Begründung hierfür ist die
nicht gesicherte und somit erden - zumindest solange nicht gesichert ist, dass diese mit einer
funktionierenden CO2-Abscheidung ausgerüstet sind. Auf europäischer Ebene muss das
Klima- und Energiepaket, unter anderem die rechtlich verbindlichen Erneuerbaren-Energie-
Ziele, konsequent umgesetzt, ein europäisches Stromnetz geschaffen und mehr für die
Energieeffizienz getan werden.

Da nun der politische Entschluss gefasst wurde zeitnah aus der Kernenergie auszusteigen
setzen nun alle auf die Windenergie als das Allheilmittel. Besser wäre es gewesen
einen Konsens herbeizuführen, um einen geordneten Ausstieg aus der Kernenergie zu
ermöglichen und parallel hierzu andere Technologien nach vorne zu puschen. Trotz Ausstieg
aus der Kernenergie wird derzeit noch eine hohe Förderung an die Kerntechnik geleistet und
erst jetzt hat sich ein Gleichgewicht in der Förderung von Kernenergie und regenerativen
Energien eingestellt.

Grundsätzlich sollte für eine geordnete Zukunft nicht nur an eine Technologie gedacht
werden

Die Windenergie wird sicherlich einen wesentlichen Beitrag leisten können. Denn diese
Technologie wurde ja nicht jetzt erfunden und hat sich schon recht früh entwickelt. Das
Prinzip der Energieumwandlung der Rotationsenergie haben sich schon früher Bauern
zunutze gemacht. Durch die Entwicklung entsprechender elektrische Maschinen konnte in
einer solchen Anlage die Windenergie zum Antrieb eines Rotors verwendet werden und
diese Rotationsenergie dann durch Umwandlung in einer Asynchronmaschine in elektrische
Energie verwandelt werden.

Die heutigen Windenergieanlagen sind somit eine Weiteentwicklung der
früheren „Windmühlen“. Bereits 1887 wurde die erste Windenergieanlage zur
Stromerzeugung von dem Schotten James Blyth errichtet.

Mit dem Stromeinspeisungsgesetz begann 1991 der Aufschwung dieser ursprünglich
einfachen Anlagennach heutigen und führte somit ab diesem Zeitpunkt eine Entwicklung zu
modernen „Großturbinen“ bis in den Leistungsbereich 7-8 Megawatt.

Diese neuzeitliche Stromerzeugung hat somit einen großen Boom erhalten und stößt durch
die notwendige Bereitstellung von Landflächen auf immer größere Widerstände in der
Bevölkerung. Eine Lösung wird darin in der Offshore-Technik gesehen. Diese hat aber den
Nachteil des Transportes von Strom und der Zugänglichkeit für Wartung und Instandhaltung.

Für eine Gesamtstromerzeugung wird daher zukünftig ein Energiemix aus verschiedenen
Erzeugungsanlagen wie Wind, Solar, Photovoltaik, Pumpspeichern und konventionellen
Kraftwerken erforderlich sein. Hierbei hat sich die Windenergie im Zuge der eingeleiteten
Energiewende als treibende Kraft zur Stromerzeugung entwickelt.

Somit stellt der Ausstieg aus der Kernenergie eine große Herausforderung an unsere
Gesellschaft und somit müssen Wege gefunden werden, damit wir zu gemeinsamen
Kompromisslösungen gelangen.

Unsere junge Generationen steht vor der Frage: versteht unsere ältere Generation unser
zukünftiges Problem überhaupt?

Wenn man den Ausführungen von Gerhard Matzig und den täglichen Berichterstattungen
glaubt wohl eher nicht. Gerhard Matzig führt in seinem Buch „Einfach nur Dagegen“
folgendes aus:

Deutschland heute: das ist ein Land, das sich satt anfühlt und alt und verdrossen. Ein Land,
das auf dem besten Wege ist, seine Zukunft zu verspielen. Und die seiner Kinder dazu.

Wo und wann immer es darum geht, Lösungen zu suchen für die gewaltigen
Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft, schlagen heute Wogen erregter
Ablehnung in der Öffentlichkeit hoch. Protest, Bedenken, Besserwisserei und manchmal
auch eine gute Portion Hysterie bestimmen das geistige Klima unserer Republik – ob es
nun um das Bahnprojekt Stuttgart 21 oder um die Elbphilharmonie in Hamburg; ob um
den Ausbau von Straßen, Flughäfen, Tunnels und S-Bahnen oder um die Errichtung von
Wasserkraftwerken, Solarstromanlagen oder Windrädern.

Daher sollten wir für unsere Zukunft verantwortungsvoll handeln und unseren Beitrag
leisten?

Wollen Sie an diesem Projekt mitarbeiten? Dann lassen Sie uns beginnen und unsere
Zukunft gestalten!






Eingestellt am 28.07.2012 von Hans Christian Schröder
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